Samstag, 27. Juli 2013

between hats and hiking boots


Ich habe ein neues Lieblingsaccessoire gefunden, und ich hoffe ich kann ein solches noch hier irgendwo in England erstehen, um es daheim zu etablieren……es ist der Hut.

Der Hut wird von den Engländerinnen mit einer Selbstverständlichkeit getragen, als ob es sich um eine Jeans handelt. Und ich spreche nicht von kleinen Hütchen, wie ein Basecap, sondern von Hüten mit breiter Krempe, die jeder Frau gleich etwas geheimnisvolles und divenhaftes verleihen…toll!

Mein Lieblingsbild war eine schon reifere Lady, die mit beschriebenem Hut und Sonnenbrille mehr wie in der Frontrow einer Modenschau aussah, als am Picknicktisch einer Ausflugslocation. Und das Tollste war, dass ihre Outdoorhose im Gesamtbild wie eine geschmackvolle Chino wirkte.

Aus diesem Grund, muss auf jeden Fall noch ein Hut her, der ggf. auch noch die eigentlich nur zweckmäßigen Wanderschuhe hübsch aussehen lässt.

Dienstag, 23. Juli 2013

between campsite and Harrods


London ist großartig. Liebe auf den ersten Blick, es war bestimmt nicht das letzte Mal, dass ich diese Stadt besucht habe.

In allem steckt so viel Liebe im Detail. Ob es ein alteingesessenes Patisserie-Geschäft, ein Museum oder eine Eckkneipe, alles wirkt unglaublich verspielt und sorgfältig hergerichtet.

Die Atmosphäre im Hyde Park ist unglaublich entspannt. Was mir trotz der vielen picknickenden Leute dort aufgefallen ist, ist dass nirgends Müllberge zu sehen sind, aber auch keine Mülltonnen... meinen Take away Kaffee Becher musste ich durch die halbe Stadt schleppen, bis ich endlich einem Mülleimer begegnet bin.
Wie funktioniert das? Eine Stadt wie ein Ameisenhaufen, und trotzdem passen die Leute auf und nehmen ihre Überbleibsel mit? In Berlin läuft das irgendwie anders, bei uns verwandeln sich die meisten Parks doch durch die Kombination von lauen Sommerabenden und Menschen mit Freizeit eher in Mülllandschaften, die am nächsten Morgen wie "Kater haben" aussehen.

Es wimmelt überall vor Touristen und meinem Touri-Ranking nach, dass ich im Tower angestellt habe, lagen die Italiener styling-technisch  auf Rang 1.
Sie sind durch das alte Gemäuer gewandelt in High Heels, auch bei 30 Grad mit Top Make up und einem Designer Täschchen und vor allem ohne einer der bekannten Touristen-Outfit Pannen.

Ein Paar tolle Accessoires und Klamotten sind mir begegnet, die auch gleich auf Fotos festgehalten habe.

Fototechnisch durch die Lappen gegangen sind mir ein paar tolle Nail Designs, die mir entgegenen gelaufen sind. Bei denen jeder Zeh eine andere Farbe oder ein anderes Muster hatte. Aber vielleicht läuft mir ja nochmal Eins über den Weg. 

Samstag, 20. Juli 2013

between kitchen and bedroom...


…auf 12 Quadratmetern, bin ich in den letzten 24 Stunden durch 4 Länder gefahren. 
Jetzt bin ich in England und freu mich riesig auf die nächsten 2 Wochen.
London, das erste Ziel, ich hoffe auf Modeeindrücke…Ideen die ich mit nach Hause nehmen kann. Es ist so wie es es mir vorgestellt habe, ich sitze mit meinen Macbook Air Baby neben meinem Töchterchen im Wohnmobil , während die Männer uns zum Campingplatz navigieren und ich schreibe über und für betweenisms.

Ich denke ich werde mir die Zeit noch etwas mit dem Schmökern in Modemagazinen von zu Hause vertreiben, um dann gewappnet zu sein für den Vergleich GER / UK.

Das erste Modeextrem ist mir schon auf der Fähre begegnet, Anhänger einer War Memory Gruppe, die nicht nur mit entsprechenden Fahrzeugen reisten, sondern auch entsprechende Tarnkleidung trugen….definitiv ein Trend, bei dem es mir dem Camouflage Muster zu weit getrieben wurde ;-).

Es bleibt abzuwarten wie sich britische Campingplatzmode präsentiert und welche Trends ich davon mit in mein Gepäck für zu Hause nehmen kann.

Donnerstag, 11. Juli 2013

betweenisms...warum der Titel


Irgendwie ist Alltag doch ein einziges betweenism…. 

Im Job, umringt von jungen, dynamischen, zielorientierten Nicht-Berlinern, die ihren Lebensmittelpunkt auf die x Quadratmeter des aufstrebenden Startups verlagert haben und würde es gehen, dort am liebsten auch nächtigen würden. 
Szenen überschneiden sich .  Diplomatin, Lehrerin, Shuttleservice, Partnerin, Freundin, und das „ich“. Nach ein paar Jahren des verschüttet seins, ist es wieder da, allerdings ist es gar nicht immer so leicht auch Platz für das „ich“ zu schaffen, ein typisches betweenism.

Auf dem Boden kniend bei dem Plakat für das Referat der Tochter mithelfen, den Sohn motivieren, sich nach der gestrigen Fußball Niederlage heute trotzdem aufs Fußballturnier zu freuen,  und nebenbei das neueste KaDeWe Magazin lesen, um sich zu merken, welche Nagellackfarben in diesem Sommer ein „must have“ sind, sich mit der Shiseido Maske im Gesicht gleich ein bisschen jünger  fühlen und  überlegen, welche Schriftart denn wohl für das Blog-Projekt hübsch wäre...
Irgendwie bunt, diese ganzen betweenisms.

Und während ich das hier schreibe, mit der Maske im Gesicht, über zukünftige Projekte sinnierend, rauscht mein Töchterchen ins Zimmer, wütend wegen eines Rechtschreibfehlers auf ihrem Schulplakat und lässt mich türknallend zurück, auf der Couch sitzend, mit dem Laptop auf dem Schoß, Magazine mit Klamottentipps neben mir….und das sind nur ein paar der täglichen betweenisms ;-)